Neuschöpfung eines Ismus

Am 20. Januar 1991 wurde in einer Fernsehsendung des ZDF Mainz vom Chefredakteur
der  Sendung  "ASPEKTE" Herrn  Dr.Willms  unter  dem Titel "Die Schöpfung" Teil II. die
Genforschung  und   ihre  Folgen  beklagt,  dass  dieser  revolutionäre  und  spektakuläre
Vorgang   innerhalb  der   Menschheitsgeschichte   leider  so  gut   wie  gar   nicht  in  der
Gegenwartskunst auftaucht.
Schon 1985 / 86 hatte ich mich ausschließlich mit dieser höchst brisanten  Thematik  der
Zelle und  Zellteilung, dem  Baustein  allen  Lebens  intensiv  beschäftigt.  Im  Jahre 2004
verfasste ich dieses zweite "Zelltektonistisches Manifest"
Ein  Bericht  aus  der  F A Z . Feuilleton,  ebenfalls  aus  den  90 er  Jahren,  verfasst  von
einem   aus  der  damaligen  Zeit   renommierten  Kunstjournalisten,  Kunstkritiker,  Herrn
Eduard Beaucamp,  beklagte  das Erscheinungsbild der Bildenden Kunst dahin gehend,
dass ein unübersehbarer Pluralismus sich über  den  ganzen  Kontinent  ausbreitet, ohne
jedoch  ein  gebündeltes,  Ziel   gerichtetes   und   vom   Zeitgeist   spezifisch   geprägtes
immanent vorhandenes Weltbild widerspiegelt,  somit der  Verlust  der "ISMEN"  beklagt
wird. Diesem Verlust begegnete ich schon 1986 mit einer Stilrichtung, die  zeitspezifisch
prägende  Zeichen  setzten.  Der  Begriff  "Zelltektonistische  Malerei  und  Sulpturen"  ist
schon  von   der   Wortprägung eine  Eigenschöpfung,  eine   Kunstausrichtung,  die  sich
signifikant in meiner Malerei und Skulptur  widerspiegelt.   "Die  Zelle  als  Baustein"  das
Konstrukt  allen  Lebens.  Hier  erfüllt  sich  der   beklagte  Anspruch  der  beiden  Herren,
Herrn   Dr. Willms,  damals  Chefredakteur  der   Fernsehsendung   "ASPEKTE"   Mainz.
sowie  die  kritischen  Anmerkungen  von  Herrn  Eduard  Beaucamp  der F A Z in vollem
Maße.
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